Dolchringen

Die Grundlage der Fechtkunst

Mit einem Messer angegriffen zu werden, zählt auch heute noch zu einer häufigen Form von Gewalt in der Öffentlichkeit. Im Mittelalter trug fast jeder in der Öffentlich keit eine kleinere Klinge bei sich. Man war täglich der Gefahr ausgesetzt mit einer solchen Klinge attackiert zu werden. Zu dieser zivilen Gewaltmöglichkeit gesellte sich schließlich die auch die militärische. 

Daher ist es kaum verwunderlich, dass auch die Verteidigung und der Angriff mit solchen Waffen zum Reportoire der Menschen jener Zeit gehörte.

Der Dolch im speziellen wurde seit dem Mittelalter als Degen ("Tegen") bezeichnet und ist so zu sagen die Definition für eine überwiegend stich- bzw. stoßlastige Faustwaffe. So sind auch bei bebilderten Techniken meist sog. Scheibendolche zu sehen, bei denen es sich um größere Stichdolche handelte. Nur selten sieht man in den Handschriften schnittlastige Formen, wie etwa den Nierendolch in Hans Talhoffers "Gothaher Handschrift "(MS Chart A.558).

Auch heute noch sind die Abwehrtechniken der alten Meister effektiv und nicht selten auch schneller und effektiver als moderne Techniken. Zusätzlich erwarten sie von dem Lernenden eine höchstes Maß an Körperkontrolle und Konzentration, da die kurze Entfernung und die große Beweglichkeit dieser kurzen einhändigen Waffe eine große Gefahr in einem wirklichen Kampf darstellen. Doch was tun, wenn man nicht weglaufen kann?
Dann sollte man lieber vorbereitet sein.

 

 

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